Fußreflexzonentherapie

Die Reflexzonentherapie am Fuß ist eine Therapieform, die sich im Lauf von vielen Jahren aus altem Volkswissen zu einer exakt ausgearbeiteten Spezialtherapie entwickelt hat. Sie hat zwar ihren Ausgangspunkt am Fuß, ist jedoch mehr als eine übliche Fußmassage, denn sie kann außer einer lokalen intensiven Durchblutung eine Heilung oder Verbesserung sämtlicher gestörter Organ- und Gewebefunktionen der Patienten bewirken.

Im Fuß haben alle Bereiche des Menschen ihre zugeordneten Stellen, die Reflexzonen, die seine augenblickliche Verfassung bildschirmmäßig im Kleinen wiedergeben. Therapeuten arbeiten mit gezielten Griffen im wahren Sinne einer Be-Hand-lung, ohne Zwischenschaltung von Geräten oder anderen Hilfsmitteln, um die im Menschen gestörten Energieabläufe zu ordnen und zu harmonisieren, soweit dies möglich ist.

Der Schmerz, der durch die Reflexzonentherapie am Fuß ausgelöst werden kann, unterscheidet sich von anderen Schmerzen im Fuß dadurch, dass er meist nur auf gezielte punktuelle Behandlung hin auftritt und im Laufe einer Behandlungsserie fast immer nachlässt. Er ist eine Art Wegweiser, denn er zeigt den Weg der Therapie.

Häufig erleben die Patient/innen innerhalb der ersten Behandlung eine deutliche Erleichterung ihrer Beschwerden und sollten nicht vergessen, dass das eine der ermutigendsten Reaktionen auf die Behandlung darstellt.
Die für sie unangenehmen Reaktionen gleichen einem zeitweiligen kurzen Frühjahrsputz im Organismus, der erwarten lässt, dass sich der Mensch ins seinem "Gehäuse" danach umso wohler fühlen wird.

Abgesehen vom spontan verspürten Behandlungsschmerz in der belasteten Reflexzone reagieren die Patienten in den Zeiten zwischen den einzelnen Behandlungen mit typischen Anzeichen, den Reaktionen. Ihnen kommt eine besondere Bedeutung zu, denn durch sie zeigt sich eine Wende im Verlauf der Krankheit an.
Reaktionen sind demgemäß erwünschte und erwartete Antworten des Organismus auf den gesetzten Heilreiz, selbst wenn sie teilweise und vorübergehend unangenehm sein können. Sie lassen immer erkennen, dass der Mensch noch Lebenskraft genug besitzt, sich der Störungen zu erwehren. Deshalb bedient sich der "Innere Arzt" auch oft der Ausscheidungsorgane, um Reaktionsphasen abzuwickeln.